Diese Frage beantworten manche durch Wort und Tat:

Als letzte große Fluglinie transportiert AIR FRANCE nach wie vor Primaten zu ihrem qualvollen Tod in Tierlaboratorien.

Air France - Dirty Business Class

Während 112 (!) internationale Fluglinien aus Amerika, Europa und Asien (siehe diese Liste) sich verpflichtet haben, auf dieses Geschäft mit dem Leid empfindsamer Lebewesen zu verzichten, greift AIR FRANCE das Dirty Business für sich dankbar auf:

“Es ist nicht unsere Aufgabe, über ethische Fragen zu entscheiden….”

ist die zynische Antwort des Unternehmens auf tausende Protestbriefe.

So nicht, Air France!

Wir von UNITED-CREATURES finden so eine Haltung unerträglich und unterstützen die PETA Kampagne gegen AIR FRANCE, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen!

Und Du?

Hier kannst Du die Petition unterzeichnen: peta.de/airfrance

Wenn ihr die Kampagne weiter unterstützen wollt, dann kopiert Euch folgendes Bild und verbreitet es so weit ihr könnt – oder teilt ganz einfach diesen Artikel. Auf Euren Blogs, auf Facebook, über Snapchat, in allen Euren WhatsApp-Gruppen und wo ihr sonst so aktiv seid! DANKE!

Grafik Air France Kampagne - United Creatures

    Wir möchten mit einer Artikel-Serie, beginnend mit heute, die aktuellen Themen und Probleme rund um die Nutztierhaltung beleuchten. Wir beginnen mit einem Interview mit Isabel Boergen. Sie arbeitet in der auf Landwirtschaft und Tierhaltung fokussierten Schweisfurth Stiftung. Ihr durften wir eine Reihe Fragen stellen.

    Michael Hartl: In der Schweisfurth Stiftung fordern Sie seit Jahrzehnten einen anderen Umgang mit den landwirtschaftlich genutzten Tieren. Die Tierhaltung in der Landwirtschaft habe ohne Ethik keine Zukunft. Wie könnte eine solch ethische Nutztierhaltung aussehen?

    Portrait-Foto von Isabel Boergen, Schweisfurth StiftungIsabel Boergen: Die industrielle Nutztierhaltung hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einem System entwickelt, in dem das Tier zum Produktionsfaktor degradiert wird. Um wirtschaftlich arbeiten zu können, wurden immer größere Anlagen mit immer höherer Besatzdichte geschaffen. Die Tiere wurden durch Zucht an die Bedürfnisse des Menschen angepasst: Schnelles Wachstum, hohe Lege- oder Milchleistung, guter Fleischansatz. Diese Bedingungen haben eine Reihe negativer Auswirkungen auf die Gesundheit und das Verhalten der Tiere. Das muss sich ändern. Nicht die Tiere müssen dem System genügen; das System muss an die Bedürfnisse der Tiere angepasst werden. Das bedeutet: Langlebigkeit, Robustheit, Gesundheit, Lebensleistung, Stressresistenz sind als Zuchtziele viel stärker zu beachten. Tiere brauchen geeignete Stallungen im Hinblick auf Hygiene, Belüftung, Temperatur, Bodenbeschaffenheit, Platz, Zugang zum Freien. Sie brauchen Beschäftigungsmöglichkeiten ebenso wie die Möglichkeit, sich zurückzuziehen. Die moderne Ethik tut sich zunehmend schwer, zu begründen, woher der Mensch das Recht nimmt, Tiere zu nutzen, zu töten und zu essen. Wenn und solange dies also geschieht, muss dafür gesorgt werden, dass die Bedürfnisse der Tiere Beachtung finden. Aber da tobt momentan ein regelrechter Glaubenskrieg: Für Tierrechtler, die Tierhaltung in jeder Form ablehnen, sind Tierschützer, die für eine Verbesserung der Haltungsbedingungen eintreten, nur Gehilfen eines Systems, das sie verachten. Es wäre hilfreich, wenn man wieder zu einem konstruktiven Dialog und gegenseitigem Respekt zurückfinden würde.

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      „Es gibt keine Alternative“, mit dieser beliebten Begründung wurden bereits Kriege geführt, Arbeiter entlassen, Sozialleistungen gekürzt und zahllose weitere Gemeinheiten rechtfertigt…..

      Banner mit der Frage Wer hat die Eier, das Leid zu beenden? und der Domain www.armeschwein.at. Ein blutiges Messer bedroht im grafischen Teil ein Ferkel, unter dessem Hinterteil sich eine kleine Blutlache gebildet hat.„Es gibt keine Alternative“ hört man auch, wenn man Funktionäre der Österreichischen Schweineindustrie auf eine der brutalsten Praktiken anspricht, die es diesseits des Schlachthofs in der heimischen Tierindustrie wohl gibt: die Kastration junger Schweine durch Abquetschen der Hoden ohne Betäubung.

      Ausnahmefälle, verursacht von sadistischen Einzeltätern, die hier gegen das Gesetz verstoßen?? Nein, weit gefehlt! Es ist der Alltag in der heimischen Nutztierhaltung, 2.7 Millionen Mal im Jahr, 7.000 Mal jeden Tag (!!!), werden männliche Ferkel in Österreich dieser qualvollen Prozedur unterzogen. Mit der Begründung, damit zu verhindern, dass ihre Körper vor der Schlachtung eventuell den sogenannten Ebergeruch entwickeln. Aber nur ein minimaler Prozentsatz aller geschlachteten Tiere entwickelt diesen, für den Konsumenten ungewohnten Geruch. Um das zu verhindern, kastriert die Industrie zur Sicherheit gleich alle männlichen Ferkel – wie am Fließband, jeden Tag, tausende Male.

      „Das ist doch Tierquälerei“, denkt hier der Laie, „dagegen muss es doch ein Gesetz geben!“ Nun, das gäbe es wohl, wäre hier vom Gesetzgeber nicht eine kleine, wohlgesetzte Ausnahmeregelung zugunsten der Tierindustrie eingefügt worden. Diese nimmt Ferkel bis zum siebten Lebenstag nämlich von seinem Schutz aus! Ganz so, als ob ein wenige Tage altes Ferkel keinen Schmerz empfinden würde….

      Andere Wege und geschickte Ausreden

      Seit Jahren ist sich die kritische Wissenschaft darüber einig, was für den Laien auf den ersten Blick offensichtlich ist: dieser Eingriff bedeutet massive, unzumutbare Tierqual! Unzählige Studien, auf europäischer, wie auch nationalstaatlicher Ebene kommen ebenfalls zu dem Ergebnis. Und der überwiegende Teil Europas hat auch bereits reagiert, hat andere Wege gesucht und gefunden: die Schweiz erlaubt Kastration nur mehr unter Narkose, Deutschland, Dänemark und Holland haben sich bereits zu einem Ausstieg aus der Schmerzkastration verpflichtet, in England und Irland war die Ferkel-Kastration von jeher unbekannt. Also wäre doch eigentlich alles auf dem richtigen Weg? Ja, wenn es – neben dem landwirtschaftlich rückständigen Polen – nicht noch ein weiteres Land gäbe, wo beharrlich und erfolgreich gegen jedwede Veränderung der Schmerzkastration betoniert wird: Österreich.

      Alle Initiativen wurden von der gut organisierten Schweine-Lobby bisher routiniert abgewürgt. Geschickt wird auf die freiwillige Selbstverpflichtung der Schweine-Bauern verwiesen, vor der Kastration METACAM, ein sogenanntes „Schmerz“mittel zu applizieren. Schlau wird dabei unter den Tisch fallen gelassen, dass dieses entzündungshemmenden Mittel hauptsächlich die gewinnschädigende Todesrate nach der Kastration reduzieren soll. Lindernde Wirkung auf den Operationsschmerz hat es keine, und auf den langanhaltenden Schmerz nach der Kastration nur wenige Tage.

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