Von UNITED-CREATURES unterstützte Projekte und Organisationen:

Animales Desamparados, AC (Mexico, DF),  ANDES

Ein ganz besonderes Tierschutzprojekt, das vor über 10 Jahren von einer mutigen jungen Mexikanerin ins Leben gerufen wurde. Entsetzt von der Allgegenwart kranker, verletzter und misshandelter Haustiere im mexikanischen Strassen-Alltag, beschloss Patricia das Problem an der Wurzel zu packen:

Eine profunde Studie brachte ihr die – auf den ersten Blick überraschende – Erkenntnis, dass die Streuner-Population an Orten extremen Elends primär nicht aus sich selbst heraus wächst – dazu ist sie zu krank und schwach, ihre Lebenserwartung meist nur 1 Jahr –  sondern vielmehr durch das Zutun der halbdomestizierten „Haus“-Tiere der Bevölkerung. Diese Tiere sind zwar durch die Essens-Abfälle ihrer Menschen meist halbwegs ernährt, verbringen Ihr Leben aber ebenfalls unbeachtet streunend; der unkontrollierte und unversorgte Nachwuchs dieser Tiere ist es, der dann hungrig, krank und elend die Strassen der Städte bevölkert, bis er von Hundefängern aufgegriffen, und brutal erschlagen oder erschossen wird.

geduldiges WartenWenn es also zu schaffen wäre, so Patricia Ricos Gedanke, die Lokal-Bevölkerung dazu zu bewegen, ihre halb-betreuten Hunde zur Gratis-Kastration zu bringen, dann nähme die Streuner Population dadurch automatisch ab, ohne dass aufwändige und belastende Fang-Aktionen notwendig wären.

So geht Patricia unermüdlich mit ihrem Team von pro bono arbeitenden Tierärzten in diese elendsten der Elendsviertel von Mexico D.F. und veranstaltet dort Kastrations-Kampagnen unter schwierigsten Bedingungen.

Seit 2007 unterstützt UNITED CREATURES diese Kampagnen finanziell, seit 3 Jahren sogar mit einem mobilen OP-Saal, der zusammen mit  der „Stiftung Brigitte Bardot“ finanziert wurde.

andes.org.mx

Sociedad Protectora de Animales (Medellin, Colombia)

Obwohl MEDELLIN, die zweitgrößte Stadt Kolumbiens, auf den ersten Blick wie eine blühende Metropole im Land der Orchideen aussieht, so ändert sich dieser Eindruck schnell, wenn man sich die Außenbezirke etwas genauer ansieht. Unbemerkt vom geschäftigen Treiben des Zentrums, finden sich in dieser 2,5-Millionen Stadt Gegenden wo bitterste Armut, Krankheit und Kriminalität herrscht, ähnlich der schlimmsten Favelas in Rio.

Dort sieht die SOCIEDAD PROTECTORA DE ANIMALES ihre Aufgabe – wo Menschen nicht einmal für ihre eigene Gesundheit die notwendigen Mitteln aufbringen können, dort bleibt für die vierbeinige Bevölkerung dieser Armenviertel außer Abfällen nichts übrig, selbst wenn die Menschen ihnen gerne helfen würden.

Die SOCIEDAD PROTECTORA hilft hier mit ihrer CLINICA POPULAR, wo Tiere gratis, oder zu Sozialtarifen behandelt und kastriert werden. Die Familie Vallejo, Gründer der SOCIEDAD, setzen sich auch darüber hinaus im ganzen Land mit kleinen Kampagnen unermüdlich gegen Tierausbeutung, den beliebten Stierkampf und für eine tierfreundliche Ernährung der Jugend ein.

Seit über 10 Jahren unterstützt UNITED CREATURES die SOCIEDAD PROTECTORA durch regelmäßige finanzielle Zuwendungen in Ihren Aktivitäten.

sociedadprotectoradeanimales.org

Weitere Projekte und Organisationen, die UNITED CREATURES unterstützt